Notgroschen-Rechner

Dein Ziel für den Notgroschen in Monaten Fixkosten, passend zu Job und Haushalt – und wann du es erreichst.

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Dein Geld
€

Was weiterlaufen muss: Miete, Energie, Versicherungen, Essen, Kreditraten. Ohne Urlaub und Sparen.

€

Auf Giro- und Tagesgeldkonto, in wenigen Tagen verfügbar.

€
Deine Situation
Haushalt

Reparaturen, die kein Vermieter zahlt: Heizung, Dach, Rohrbruch.

Ziel: 6.400 €, also 4 Monate Fixkosten.

Du hast 2.000 €; es fehlen 4.400 €. Mit 250 € im Monat bist du in 1 Jahr und 6 Monaten da.

Zielbetrag
6.400 €

4 Monate, auf Tagesgeld

Deine Rücklage reicht
1,3 Monate
Fehlt noch
4.400 €
Dauer bis zum Ziel
1 Jahr 6 Monate
Dein Notgroschen-Ziel6.400 €
  • Schon da2.000 €
  • Fehlt noch4.400 €
Deine Rücklage Monat für Monat
0 €2.000 €4.000 €6.000 €8.000 €HeuteMonat 4Monat 8Monat 12Monat 18
  • Rücklage
  • Ziel

Was wäre, wenn… Dauer bis zum Ziel

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So kommen die Monate zustande.
GrundMonate
Basis bei sicherem Job3
Kein zweites Einkommen als Rückhalt+1
Empfehlung4
× Fixkosten von 1.600 €6.400 €

Nächster Schritt

So rechnet der Notgroschen-Rechner

Der Notgroschen bezahlt, was weiterlaufen muss, wenn das Einkommen ausfällt oder eine große Rechnung kommt. Deshalb misst der Rechner ihn in Monaten Fixkosten: Miete oder Kreditrate, Energie, Versicherungen, Essen, Mobilität. Urlaub, Restaurant und Sparraten zählen nicht – die würdest du als Erstes streichen.

Die Zahl der Monate folgt einer einfachen Regel:

Situation Monate
Basis bei sicherem Job 3
Allein lebend, kein zweites Einkommen als Rückhalt +1
Paar mit nur einem Einkommen +2
Befristeter Vertrag +1
Selbstständig oder freiberuflich +3
Beamtet (kein Jobverlust) −1
Kinder im Haushalt +1
Wohneigentum (Reparaturen zahlt kein Vermieter) +1

Das Ergebnis liegt nie unter 3 und nie über 12 Monaten. Monate × Fixkosten ergibt dein Ziel. Davon zieht der Rechner deine Rücklage ab und teilt den Rest durch deine monatliche Sparrate, aufgerundet auf ganze Monate. Zinsen auf dem Tagesgeld rechnet er nicht mit; so bleibt die Schätzung auf der sicheren Seite.

Beispiel: allein lebend, 1.600 € Fixkosten

Wer allein lebt, unbefristet angestellt ist und 1.600 € Fixkosten im Monat hat, kommt auf 4 Monate: 6.400 €. Mit 2.000 € Rücklage fehlen noch 4.400 €. Mit 250 € im Monat ist das Ziel in 1 Jahr und 6 Monaten erreicht.

Als Freiberufler wären es für dieselbe Person 7 Monate, also 11.200 €. Eine Familie mit zwei Einkommen im eigenen Haus und 3.200 € Fixkosten käme auf 5 Monate: 16.000 €.

Wo der Notgroschen hingehört

Auf ein Tagesgeldkonto bei einer Bank in der gesetzlichen Einlagensicherung, die bis 100.000 € pro Person und Bank schützt. Ein eigenes Konto hilft: Im Alltag ist das Geld aus dem Blick, im Ernstfall aber in einem Tag da. Festgeld, Aktien oder ETFs passen nicht – sie binden das Geld oder sind womöglich gerade dann weniger wert, wenn du es brauchst. Was über dem Ziel liegt und nicht für geplante Anschaffungen gedacht ist, kann angelegt werden; der ETF-Sparplanrechner zeigt, was daraus werden kann.

Wann du ihn nutzt – und wieder auffüllst

Der Notgroschen ist für das, wofür er gedacht ist: Einkommensausfall, Reparatur, Arzt- oder Anwaltsrechnung. Geplante Ausgaben wie ein neues Auto oder ein Umzug brauchen ein eigenes Sparziel. Hast du etwas entnommen, füll es zuerst wieder auf, bevor du mehr anlegst. Prüf das Ziel einmal im Jahr: Die Kosten steigen mit der Inflation, und ein Kind, eine Wohnung oder ein neuer Job verändern die nötigen Monate.

Als Paar rechnet ihr mit den Fixkosten des ganzen Haushalts. Legt fest, ob ihr den Notgroschen gemeinsam haltet oder aufteilt, damit im Ernstfall beide wissen, worauf sie zugreifen können. Und sprecht ab, was als Notfall gilt – das spart Diskussionen, wenn es so weit ist.

So füllst du ihn schneller

  • Automatisch sparen. Ein Dauerauftrag am Zahltag schiebt die Sparrate aufs Tagesgeld, bevor du sie ausgeben kannst.
  • Einmalzahlungen nutzen. Steuererstattung, Bonus, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld füllen auf einen Schlag mehrere Monate der Lücke.
  • Fixkosten prüfen. Niedrigere Fixkosten helfen doppelt: Das Ziel sinkt, und du kannst mehr sparen. Energie, Versicherungen, Handyvertrag und vergessene Abos sind die üblichen Kandidaten.
  • Mit einem Monat anfangen. Wirkt das ganze Ziel weit weg: Schon ein Monat Fixkosten hält die meisten Überraschungen vom Dispo fern.

Was der Rechner nicht weiß

Er arbeitet mit einer Faustregel. Er weiß nicht, was deine Versicherungen zahlen (Arbeitslosengeld, Krankengeld, BU-Rente), ob dein Partner oder deine Partnerin deinen Anteil übernehmen könnte und welche großen Ausgaben schon absehbar sind. Auch Schulden sieht er nicht: Bei einem teuren Dispo hilft der Schulden-Tilgungsrechner bei der Reihenfolge. Zenarios sieht alles in einem Plan, damit dein Polster zum Rest deiner Finanzen passt.

Häufige Fragen

Wie hoch sollte der Notgroschen sein?

Drei Monate Fixkosten sind die Basis bei sicherem Einkommen. Einen Monat mehr, wenn du allein lebst, zwei, wenn ein Paar von einem Einkommen lebt, einen bei befristetem Vertrag, drei als Selbstständiger, einen mit Kindern und einen im Eigentum. Der Rechner bleibt zwischen 3 und 12 Monaten. Die Faustregel der Verbraucherzentrale – zwei bis drei Nettomonatsgehälter – landet für viele Angestellte im selben Bereich.

Wo lege ich den Notgroschen am besten an?

Auf einem Tagesgeldkonto, getrennt vom Girokonto, damit du ihn nicht nebenbei ausgibst, aber in ein bis zwei Tagen verfügbar. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt bis 100.000 € pro Person und Bank. Aktien oder ETFs sind dafür ungeeignet: Sie können gerade dann im Minus sein, wenn du das Geld brauchst.

Wie viel Notgroschen brauchen Selbstständige?

Im Rechner mindestens sechs Monate Fixkosten: drei als Basis plus drei, weil die Einnahmen schwanken und es meist kein Arbeitslosengeld gibt. Rücklagen für Einkommen- und Umsatzsteuer gehören nicht dazu, sondern auf ein eigenes Konto.

Reicht nicht das Arbeitslosengeld?

Nur zum Teil. Das Arbeitslosengeld I beträgt 60 % eines pauschalierten Nettoentgelts, mit Kind 67 %, und setzt einen Anspruch voraus. Der Notgroschen deckt die Differenz und alles, was keine Leistung zahlt – etwa das kaputte Auto oder die Zahnarztrechnung.

Erst Schulden tilgen oder erst den Notgroschen aufbauen?

Zuerst ein kleiner Puffer, damit die nächste Überraschung nicht im Dispo landet. Dispo- und Kreditkartenzinsen sind meist höher als jeder Sparzins, deshalb lohnt es sich danach, diese Schulden abzuzahlen und erst dann den Rest des Notgroschens aufzufüllen. Die Reihenfolge zeigt der Schulden-Tilgungsrechner.

Quellen