Entnahmerechner
Sieh, wie lange dein Vermögen bei einer monatlichen Entnahme reicht – oder wie viel du bis zu einem Alter entnehmen kannst, nach Steuern und auch in schlechten Börsenjahren.
- Kostenlos, ohne Anmeldung
- Deine Zahlen bleiben im Browser
- Gleiche Regeln wie die Zenarios-App
- Geprüft
Dein Geld reicht 27 Jahre, bis du 87 bist.
Bei gleichmäßig 5 % Rendite im Jahr. In 1.000 simulierten Börsenverläufen reicht es in 35 % bis 95; in den schlechtesten 10 % ist es mit 76 J. 5 M. aufgebraucht. Die Steuer kostet im ersten Jahr 1.219 €, 4,8 % der Verkäufe.
- Geld reicht bis
- 87
- Reicht bis 95 in
- 35 %
- Entnahmerate
- 4,8 %
- Steuer im ersten Jahr
- 1.219 €
der simulierten Verläufe
vom Vermögen, erstes Jahr
4,8 % der Verkäufe
- Gleichmäßige Rendite
- Mittlerer simulierter Verlauf
- 80 % der simulierten Verläufe
Was wäre, wenn… Geld reicht bis
Alle Zahlen ansehen
| Alter | Gleichmäßig | Schlechte Verläufe (10 %) | Mitte | Gute Verläufe (90 %) |
|---|---|---|---|---|
| 60 | 500.000 € | 500.000 € | 500.000 € | 500.000 € |
| 61 | 489.105 € | 405.410 € | 495.800 € | 604.522 € |
| 62 | 477.719 € | 358.046 € | 486.785 € | 648.693 € |
| 63 | 465.834 € | 330.368 € | 470.817 € | 676.363 € |
| 64 | 453.440 € | 304.577 € | 456.305 € | 710.667 € |
| 65 | 440.530 € | 277.736 € | 445.383 € | 731.569 € |
| 66 | 427.092 € | 250.075 € | 435.634 € | 750.922 € |
| 67 | 413.117 € | 226.234 € | 418.413 € | 774.326 € |
| 68 | 398.594 € | 203.146 € | 396.739 € | 814.757 € |
| 69 | 383.512 € | 182.666 € | 377.321 € | 800.958 € |
| 70 | 367.860 € | 155.240 € | 374.663 € | 803.782 € |
| 71 | 351.626 € | 132.554 € | 350.761 € | 841.325 € |
| 72 | 334.797 € | 108.465 € | 344.477 € | 842.380 € |
| 73 | 317.360 € | 87.197 € | 330.741 € | 843.271 € |
| 74 | 299.302 € | 61.985 € | 316.523 € | 858.645 € |
| 75 | 280.608 € | 34.728 € | 298.569 € | 894.349 € |
| 76 | 261.265 € | 9.867 € | 261.812 € | 905.434 € |
| 77 | 241.257 € | 0 € | 250.825 € | 906.201 € |
| 78 | 220.569 € | 0 € | 232.381 € | 917.530 € |
| 79 | 199.183 € | 0 € | 205.335 € | 979.209 € |
| 80 | 177.084 € | 0 € | 188.081 € | 976.092 € |
| 81 | 154.253 € | 0 € | 160.029 € | 949.472 € |
| 82 | 130.673 € | 0 € | 138.080 € | 993.160 € |
| 83 | 106.324 € | 0 € | 115.576 € | 1.019.581 € |
| 84 | 81.188 € | 0 € | 91.046 € | 1.000.656 € |
| 85 | 55.243 € | 0 € | 66.147 € | 1.017.476 € |
| 86 | 28.470 € | 0 € | 40.147 € | 1.009.678 € |
| 87 | 846 € | 0 € | 8.374 € | 1.020.047 € |
| 88 | 0 € | 0 € | 0 € | 1.036.732 € |
| 89 | 0 € | 0 € | 0 € | 1.054.457 € |
| 90 | 0 € | 0 € | 0 € | 1.062.225 € |
| 91 | 0 € | 0 € | 0 € | 1.075.340 € |
| 92 | 0 € | 0 € | 0 € | 1.086.445 € |
| 93 | 0 € | 0 € | 0 € | 1.090.790 € |
| 94 | 0 € | 0 € | 0 € | 1.073.920 € |
| 95 | 0 € | 0 € | 0 € | 1.048.096 € |
Nächster Schritt
So rechnet der Entnahmerechner
Der Rechner verfolgt dein Geld Monat für Monat:
- Zu Monatsbeginn entnimmst du, was du ausgeben willst. Mit „Entnahme mit der Inflation erhöhen“ (Standard) steigt der Betrag mit den Preisen und kauft jedes Jahr gleich viel.
- Verkaufst du mit Gewinn, kommt die Steuer obendrauf; der Betrag zum Ausgeben ist also netto.
- Was angelegt bleibt, bringt die Monatsrendite.
- Eine Rente oder anderes Einkommen senkt die Entnahme ab dem Alter, in dem es beginnt.
„Wie lange es reicht“ rechnet, bis das Geld aufgebraucht ist. „Wie viel ich entnehmen kann“ rechnet rückwärts: Gesucht ist die Monatsentnahme, die genau bis zum gewählten Alter reicht – oder bei der das Startkapital in heutiger Kaufkraft erhalten bleibt. Alle Ergebnisse stehen in heutiger Kaufkraft.
Beispiel: 500.000 € mit 60
Du bist 60 und hast 500.000 € angelegt, davon 350.000 € selbst eingezahlt. Du willst 2.000 € netto im Monat, mit 2 % Inflation steigend, und rechnest mit gleichmäßig 5 % Rendite.
Das Geld reicht 27 Jahre, bis du 87 bist. Die Steuer kostet im ersten Jahr 1.219 €; ohne sie würde das Geld 31 Jahre 11 Monate reichen.
Umgekehrt gerechnet: Damit es bis 95 reicht, kannst du 1.692 € im Monat entnehmen. Sollen die 500.000 € in heutiger Kaufkraft erhalten bleiben – für Erben oder ein sehr langes Leben –, sind es 1.085 €.
So werden Entnahmen versteuert
Wenn du Fondsanteile verkaufst, wird nur der Gewinn besteuert, nicht der ganze Betrag. Der Rechner nutzt die Durchschnittsmethode: Der Gewinnanteil jedes Verkaufs ist 1 − Einstandswert ÷ Depotwert, im Beispiel 30 %.
- Teilfreistellung: 30 % des Gewinns bei Aktienfonds sind steuerfrei; steuerpflichtig sind also 21 % jedes Verkaufs.
- Sparer-Pauschbetrag: Die ersten 1.000 € Kapitalerträge im Jahr sind frei (2.000 € bei Zusammenveranlagung). Das deckt hier die ersten 4.762 € an Verkäufen im Jahr.
- Steuersatz: Der Rest kostet 26,375 %: 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag, ohne Kirchensteuer.
Je länger das Depot wächst, desto höher wird der Gewinnanteil – und die Steuer. Deine Bank rechnet allerdings nicht mit dem Durchschnitt: Laut Gesetz gelten die zuerst gekauften Anteile als zuerst verkauft (Fifo). Alte Anteile tragen meist den größten Gewinn; in den ersten Jahren kann die Steuer daher höher sein als hier gezeigt, später niedriger.
Der Stresstest: 1.000 simulierte Börsenverläufe
Eine gleichmäßige Rendite ist ein guter Durchschnitt, aber niemand bekommt jedes Jahr den Durchschnitt. Mit eingeschaltetem Stresstest schickt der Rechner deinen Plan durch 1.000 Börsenverläufe. Jede Monatsrendite wird zufällig gezogen, so dass die Hälfte der Verläufe besser als die gleichmäßige Rendite abschneidet und die Hälfte schlechter, mit der eingestellten Schwankung (standardmäßig 15 % im Jahr). Die Verläufe hängen an einem festen Startwert; gleiche Eingaben liefern immer dasselbe Ergebnis.
Im Beispiel reicht das Geld in 35 % der Verläufe bis 95. In den schlechtesten 10 % ist es mit 76 aufgebraucht. Damit es in 9 von 10 Verläufen hält, könntest du 953 € im Monat entnehmen. Das schattierte Band im Diagramm zeigt, wo die mittleren 80 % der Verläufe landen.
Die Reihenfolge der Renditen zählt so viel wie ihr Durchschnitt. Ein Crash zu Beginn zwingt dich, mehr Anteile billig zu verkaufen – sie fehlen in der Erholung. Schalte „Schlechtes erstes Jahr: −30 %“ ein: Derselbe Plan reicht dann nur noch 17 Jahre 1 Monat.
Welche Entnahmerate ist sicher?
Die bekannte 4-%-Regel stammt aus US-Studien wie der Trinity-Studie von 1998: 4 % des Startkapitals entnehmen, jährlich um die Inflation erhöhen – ein aktienlastiges Depot hielt in den meisten historischen Zeiträumen 30 Jahre. Diese Studien nutzten US-Renditen und ließen Steuern außen vor.
Im Stresstest dieses Rechners, mit 5 % Rendite, 15 % Schwankung und ohne Steuern, hält ein Depot 30 Jahre in 70 % der Verläufe bei 4 %, in 79 % bei 3,5 % und in 88 % bei 3 %. Zenarios startet mit 3,5 %. Wer früh aussteigt, sollte auch lesen, wie eine Monte-Carlo-Simulation funktioniert und warum flexible Entnahmeregeln helfen.
Was der Entnahmerechner nicht weiß
Er weiß nicht, welche Anteile deine Bank wann verkauft, und lässt Vorabpauschale und Kirchensteuer weg. Vor Rentenbeginn zahlen freiwillig gesetzlich Versicherte auch auf Kapitalerträge Krankenkassenbeiträge. Echte Menschen sparen nach einem schlechten Jahr, und das Geld reicht dann länger als bei fester Entnahme. Und das Renditemodell ist einfach: Echte Märkte haben dickere Ränder und Inflationsschocks. Zenarios schickt deinen ganzen Plan – mit Steuern, Rente, Krankenversicherung und Ausgaberegeln – durch denselben Stresstest. Ab wann du entnehmen könntest, zeigt der FIRE-Rechner.
Häufige Fragen
Wie lange reichen 500.000 €?
Bei 2.000 € netto im Monat, mit 2 % Inflation steigend, gleichmäßig 5 % Rendite und 350.000 € Einstandswert: rund 27 Jahre. Ohne Steuern wären es rund 32 Jahre, bei 1.500 € im Monat rund 43 Jahre. In 1.000 simulierten Börsenverläufen mit 15 % Schwankung reichen die 2.000 € nur in etwa einem Drittel der Fälle 35 Jahre.
Wie viel kann ich aus 500.000 € entnehmen?
Bei gleichmäßig 5 % Rendite und 2 % Inflation reichen 1.692 € netto im Monat, mit der Inflation steigend, von 60 bis 95. Soll das Kapital in heutiger Kaufkraft erhalten bleiben, sind es 1.085 €. Damit es in 9 von 10 simulierten Verläufen mit 15 % Schwankung hält, sind es 953 €.
Wie werden Entnahmen aus dem Depot versteuert?
Besteuert wird nur der Gewinn im Verkauf. Bei Aktienfonds sind 30 % des Gewinns steuerfrei (Teilfreistellung), die ersten 1.000 € Kapitalerträge im Jahr sind frei (2.000 € bei Zusammenveranlagung), der Rest kostet 26,375 % (25 % Abgeltungsteuer plus Soli, ohne Kirchensteuer). Bei 500.000 € mit 350.000 € Einstandswert kosten 2.000 € im Monat im ersten Jahr rund 1.219 € Steuer.
Welche Entnahmerate ist sicher?
Keine Rate ist in jedem Markt sicher. Eine US-Studie von 1998 testete 3 bis 12 % mit Renditen von 1926 bis 1995; 3 und 4 % gingen bei aktienlastigen Depots sehr selten aus, vor Steuern. Im Stresstest dieses Rechners (5 % Rendite, 15 % Schwankung, ohne Steuern) reichen 4 % des Startkapitals, mit der Inflation steigend, in rund 70 % der Verläufe 30 Jahre, 3,5 % in rund 79 % und 3 % in rund 88 %.
Warum schadet ein schlechtes erstes Jahr so sehr?
Weil du bei niedrigen Kursen verkaufst und diese Anteile die Erholung verpassen. Im Beispiel verkürzt ein erstes Jahr mit −30 % die Reichweite von rund 27 auf rund 17 Jahre, obwohl alle späteren Jahre gleich gut laufen. Das nennt man Reihenfolgerisiko.